Jelly-like Plazenta Teil II – in der Klinik

Was soll ich sagen. Traumatisch. 

Wegen einer Fehlgeburt im 6. Monat, muss ich ins Virchow-Klinikum. Da der Tod an einem Freitag festgestellt wurde und ich nicht mit meinem verstorbenen Kind im Bauch noch 3 Tage rumlaufen wollte, für mich war das nervlich einfach zu belastend, hat mein Feindiagnostiker mich kurzfristig dort unterbringen können.

Es fing schon bei der Anmeldung an: scheinbar haben wir, mein Partner und Vater des Kindes, und ich, die Dame bei irgendwas gestört. Sie wirkt unglaublich demotiviert und genervt. „Vielleicht ne Studentin.“ sind wir uns einig.

Sie lässt sich die Überweisung geben und fragt parallel, in welcher Woche ich denn sei. „21. Woche, aber das Kind ist ja tot.“ Ob sie den zweiten Teil des Satzes gehört hat, ist fraglich, sie unterbrach mich regelrecht „ja dann müssen Sie da drüben hin“ und drückt mir die Überweisung wieder in die Hand. Ok…danke…

Wir gehen also „da drüben hin“ und versuchen es erneut. „Äh, wievielte Woche sind sie denn? Dann müssen Sie sich vorne anmelden.“ „Wir wurden von da vorne hier rüber geschickt.“ „Nee, aber 21.Woche ist nicht hier.“ „Das Kind ist verstorben, ich hatte eine Fehlgeburt. Ich muss das tote Kind jetzt zur Welt bringen und es wurde telefonisch abgeklärt, dass ich sofort kommen kann. Hier, da, steht der Name der Ärztin, die zugesagt hat.“

„Warten Sie mal, muss ich erst suchen.“

Ok, sowas kann passieren. Dass die Mitarbeiter_innen am Empfang einer Frauenklinik nicht wissen, was IUFT bedeutet. Obwohl…sollte nicht passieren. Sind ja Fachleute.

„Kommen Sie mal mit“. Die Empfangsmitarbeiterin nimmt uns mit zum Kreißsaal und übergibt uns an eine nette Schwester. Die setzt uns in den Andachtsraum, der scheinbar gleichzeitig noch Abstellraum für sperrige Ultraschallgeräte ist. „Es wird einen Moment dauern, aber Sie können sich hier was zu trinken nehmen.“ Wir sahen uns um. Ah, sollen wir einfach aus der angebrochenen Flasche da trinken? Gläser gibt’s ja nicht. 

Zum Glück haben wir selbst Wasser dabei. In dem kleinen Kabuff sitzen wir dann ca 5 Stunden, zwischendurch kommt eine Schwester zum Blut abnehmen. Es will aber nicht so recht gelingen, sie muss mehrfach neu stechen. Vielleicht liegt es am Hunger. Ihr Magen knurrt so laut, dass es ihr scheinbar selbst unangenehm ist. Sie kuckt zumindest irgendwie beschämt. „Dann muss die Ärztin nochmal Blut abnehmen später.“  

Nach knapp 5 Stunden hab ich mich dann endlich mal zur Toilette getraut, ich hatte vorher einfach Angst, dass ich den Arzt verpasse. Bumm, natürlich kommt er, wenn ich auf Toilette bin. An sich nichts Schlimmes, er war davon aber laut meines Partners mega genervt. Ich hab ihn aber auf dem „Rückweg“ an der Tür noch getroffen und er konnte uns direkt mitnehmen. Er hat nicht mehr als 2 Sätze mit mir gesprochen, mein Partner wird völlig ignoriert. Er macht einen Ultraschall. Warum?Keine Erklärung. Mir werden ca 20 Seiten an Formularen und Dokumenten, alles in doppelter Ausführung, zur Unterschrift gegeben. Dem Arzt geht das aber alles nicht schnell genug, er hat alles nur kurz überflogen und ich müsse das und das und das unterschreiben.

Ok. Ich würde es gerne erstmal durchlesen. Mach ich dann auch.

Eine Schwester, die nette vom Kreißsaal, nimmt meinen Partner mit, er soll irgendwelche Daten angeben. Anscheinend über mich. Also sitze ich mit diesem unangenehmen Arzt allein da und hoffe nur die ganze Zeit, dass er mit dem Geburtsvorgang nichts zu tun hat. Es ist ja meine erste Schwangerschaft.

Heute weiß ich, dass Geburten eben nicht wie bei Grey’s Anatomy laufen, Ärzte haben da keinen Auftritt, wird alles von Hebammen gemacht. Naja, zumindest, wenn eh nichts mehr schief gehen kann…

Der Arzt drückt mir einen Zettel in die Hand: „Hier, hier müssen Sie die Bestattungsart auswählen.“ „Äh, ok…ehm…das müsste ich mit meinem Partner besprechen, das will ich nicht allein entscheiden.“ „Jaja, ok, dann unterschreiben Sie das eben später.“ He was not amused. 

Mein Partner kommt dann irgendwann wieder rein, er konnte manche Angaben nicht machen, weil er es sich einfach nicht gemerkt hat, in welchem Kaff in Hessen ich geboren wurde. Dafür erntet er laut seiner Aussage nur Unverständnis.

„Wir müssen die Bestattungsart wählen.“ Sage ich ihm mit ungläubiger Stimme. „Das können Sie auch später machen, ich muss jetzt los.“ Der Arzt hat es eilig. 

Der Anfang war also schon ne Katastrophe, dabei sollte es aber nicht bleiben. 

Man muss bedenken, ich hab ja immer noch unser totes Kind im Bauch. Alles, was wir uns die letzten Wochen ausgemalt haben, wie unsere gemeinsame Zukunft bald zu viert (wir haben noch einen Hund) aussieht – zack – weg. Psychisch sind wir also etwas angeschlagen.

Endlich werden wir auf ein Zimmer gebracht. Die Hebamme, die uns dort hin bringt, ist sehr nett und eine der wenigen Personen, die meinen Partner sehen können. Bei den anderen, inklusive der Stationsärztin, hatte ich das Gefühl, ich bilde mir die Anwesenheit meines Partners nur ein. Er wurde nicht angeschaut, nicht angesprochen, nichts gefragt. Als wäre er nicht beteiligt oder gar Schuld an der Misere. Aber das ist nur meine Interpretation. 

Die Hebamme bringt uns Wasser und bietet uns an, dass mein Partner auch im Krankenhaus bleiben kann. In solchen Situationen könnten Angehörige bleiben. Das finde ich natürlich sehr erleichternd. Sie erklärt mir noch, dass der gesamte BTM-Schrank des Kreißsaals mir zur Verfügung stehen würde, da die seelischen Schmerzen bei einer Fehlgeburt schon schlimm genug seien. Da müsse man die körperlichen nicht auch noch unnötig ertragen. 

Ok, das klingt ja erstmal gut.

Dann kommt nochmal eine Ärztin, die mir alles erklärt. Sie fand ich eigentlich ganz nett. Nur hat sie eben meinen Partner total ignoriert. Zumindest in meiner Erinnerung.

Nochmal Blutabnehmen, nochmal Aufklärung wegen Einleitung der Geburt. Ok, dann geht’s jetzt los. 

Mir wird eine Hebamme zugeteilt, die ganz ruhig ist. Am Anfang fand ich das noch sehr angenehm, dann hatte ich aber immer mehr das Gefühl, sie findet mich nicht ganz so toll, ich bin nicht so ihr Typ. Reine Spekulation, aber der „vibe“ war einfach nicht gut. Die Chemie passt nicht. Naja ok, ist dann jetzt so.

Ich nehme eine Tablette, um die Gebärmutter weich zu machen (oder irgendwie so ähnlich), um die Wehen dann am nächsten Tag auslösen zu können.

Dann passiert erstmal nicht viel, außer, dass ich Wurst zum Frühstück bekomme, obwohl ich „vegetarisch“ angegeben hab. Aber das ist nichts, was nicht passieren kann. Alles ok. 

Lustig war allerdings, dass es nachts stark geregnet hat und scheinbar die Dächer im Foyer nicht so richtig dicht waren. Dort steht also am Samstagmorgen alles unter Wasser, richtige Pfützen. Mülleimer wurden aufgestellt, um den Regen aufzufangen. Die waren auch teilweise schon recht gut gefüllt.  Unser Zimmer und die Station an sich ist aber trocken. 

Nach 24 Stunden bekomme ich dann das Vaginalzäpfchen von der ruhigen Hebamme. Dann fangen die Schmerzen auch recht schnell an. Ich weiß nicht mehr wie schnell, aber es waren wohl Vorwehen.

Die Info der ersten, erfahrenen Hebamme, dass ich aus dem vollen BTM-Angebot schöpfen könne, hab ich im Hinterkopf. 

Ich will aber unbedingt wissen, wie Wehen sind. Irgendwie brauche ich das, um den seelischen Schmerz kanalisieren zu können. Ich warte also eine Weile, bis ich um Schmerzmittel bitte.

Mein Partner ist die ganze Zeit an meiner Seite. Er hält meine Hand, streichelt über meinen Rücken, bringt mir Wasser, Tee und alles, was ich sonst noch brauche. Eine unglaubliche Unterstützung, für die ich ihm sehr dankbar bin. Nicht auszudenken, ich wäre alleine gewesen.

Irgendwann denke ich dann, ok, jetzt reicht es erstmal, ich brauch Schmerzmittel. Mein Partner geht vor zum Hebammenzimmer und sagt Bescheid. Er kommt zurück: „Sie kommt gleich“. Ok, gut. 

Nach 10 Minuten (gefühlt) kommt sie dann auch. Sie muss erst den Muttermund ertasten usw. 

„Darf ich?“ – Ja na klar!

Sie setzt sich an mein Bett und fängt an, in mir rumzu“rühren“. Es tut höllisch weh. Was ich ihr auch sage. Sie müsse den Muttermund ertasten, um zu wissen, wie weit er geöffnet ist. 

Ok, ok…durchhalten.

Danach bietet sie mir Buscopan an. „Also Buscopan hilft nicht mal bei meinen Regelschmerzen.“ „Doch doch, Buscopan ist gut.“ 

Der Tropf mit Buscopan wird mir angehängt und irgendwann werden die Schmerzen minimal besser. „Sehen Sie, habe ich doch gesagt.“

In regelmäßigen Abständen geht mein Partner wieder zu den Hebammen und holt sie. Ich brauche etwas härteres als Buscopan, die Schmerzen werden wirklich dolle. 

Sie fuchtelt wieder in mir rum, höllische Schmerzen. Ich bekomme ein anderes Mittel, was mich auch gut weggeballert hat. Es ist so stark, dass ich etwas Angst bekomme, auch, weil mein Partner immer wieder fragt, ob ich noch lebe. 

Nach der dritten oder vierten Untersuchung der ruhigen Hebamme, kommt dann eine andere. Wir haben schon mehr als 10 Minuten gewartet (gefühlt), bis endlich jemand kommt. Eine unfassbar nette Frau, die so warm und ruhig und lieb ist, dass ich mich direkt wohl gefühlt habe. Sie hat eine so angenehme Stimme und scheint unsere Situation auch ernst zu nehmen und zu verstehen.

„Ich würde gerne die Untersuchung jetzt durchführen, meine Kollegin entschuldigt sich, aber sie hat große Probleme, Ihren Muttermund zu ertasten.“ 

Und das kann sie mir nicht selbst sagen? Ich bin echt sauer. Schüchtern hin oder her, aber es ist doch ihr Job, dass ich mich sicher bei ihr fühle. Dann kann sie doch sagen: „Sorry, ich bekomme das irgendwie nicht so gut hin und will Ihnen auch nicht unnötig Schmerzen zuführen, das hier ist meine Kollegin, die ist erfahrener…blablabla.“

Aber nee. Mir wird das Gefühl gegeben, mit mir stimmt was nicht. 

Die „Vertretungshebamme“ ist auch sehr nett zu meinem Partner, sieht ihn immer mit an, wenn sie mir was erklärt. Richtig mit einbezogen. Das finde ich wirklich gut.

Sie untersucht mich und es ist tatsächlich weniger schmerzhaft, vllt, weil sie mir einfach sympathischer ist. 

„Ja, Ihr Muttermund ist tatsächlich etwas abgeknickt, aber er ist noch zu weit verschlossen. Erst einen Zentimeter offen. Das wird sicher noch etwas dauern. Und bitte bleiben Sie einfach hier bei Ihrer Frau und klingeln sie dort mit dem roten Knopf, wenn etwas ist. Wir kommen dann.“

Das hat mein Partner dann auch das nächste Mal gemacht, da ist dann eine Gegensprechanlage dran: „ja hallo?“ „Meine Freundin braucht Schmerzmittel, kann jemand kommen?“ „Hier ist gerade niemand, aber ich gebe Bescheid.“

Na klasse. Danke.

Die Schmerzen werden schlimmer, aber der Muttermund hält sich weiter verschlossen. Ich denke, ich wollte das Kind nicht hergeben.

Nach 9 Stunden, da war es dann ca. 0 Uhr, werden wir dann in den Kreißsaal gebracht. Der Grund dafür ist, dass ich Blut im Urin habe. Mein Partner versucht eine Schwester zu finden, im Hebammenzimmer ist niemand und die Gegensprechanlage…nö, dauert zu lange. Er findet eine Schwester, die ihm dann sagt: „jaja, ich komme dann gleich“, sie hat noch eine Tasse Tee, anscheinend will sie die erst austrinken. Mein Partner: „Nein, sie kommen jetzt bitte!“ Sie kommt dann auch direkt mit und bringt uns in den Kreißsaal. Dort wieder eine neue Hebamme. Petra. Hebamme Petra ist auch sehr nett, wirklich.

Hier geht die Odyssee weiter, nur, dass mein Partner jetzt keine Möglichkeit mehr hat, sich neben mich zu legen. Er muss die ganze Zeit auf einem Stuhl sitzen. Der Kreißsaal an sich ist aber angenehm eingerichtet. 

Mir wird von den Schmerzmitteln regelmäßig schlecht und ich muss mich mehrfach übergeben.

Irgendwann ist es mir zu dolle, ich bin total benommen und kann kaum noch geradeaus schauen, so dass ich darum bitte, den Tropf abzustellen. 

Das wird dann auch gemacht. 

Irgendwann in der Nacht halte ich es kaum noch aus. „ich will eine PDA, mir egal jetzt.“

Das würde zu lange dauern, der Anästhesist müsse erst kommen, das würde sicher 30 Minuten dauern, dann müsse ich was unterschreiben, dann würde die PDA an sich, bis sie wirkt, auch noch ne Weile brauchen. 

Ok…dann eben nicht. 

Hebamme Petra kommt zwischendurch mal rein, geht dann wieder. 

Ich schlafe endlich gegen 5 Uhr morgens ein. Als ich wach werde, eine halbe Stunde später, hab ich keine Schmerzen mehr. Nichts mehr. „Oah, endlich! Eine Pause! Können wir kurz raus gehen?“ Ich brauche frische Luft. Mein Partner ist auch sichtlich dankbar dafür und hilft mir aufzustehen. Wir sagen Petra Bescheid, alles ok. 

Ich muss nur dringend zur Toilette.  Dort sehe ich, dass meine ganzen Oberschenkel blutig sind. „Oah, krass.“ Ich will mich abwischen und merke etwas. Etwas hängt aus mir raus. Oh mein Gott. 

„Wir müssen zurück in den Kreißsaal! Ich glaub der Kopf hängt raus!!!“ 

Wir also schnell zurück, mir ist ganz komisch. Mein Partner sofort zum Hebammenzimmer. 

Hebamme Petra kommt und erklärt mir, es sei der Fruchtsack, der komme immer vor dem Kind. Aber ja, die Fruchtblase sei geplatzt, trotzdem könne es noch dauern, bis das Kind kommt, aber sie würde mal nachschauen.

Dann geht es aber doch alles ganz schnell. 

Innerhalb von 10 Minuten ist unser Kind dann da. Geschafft. Ich bin so erleichtert. Richtig euphorisch. Meine Augen weit aufgerissen. Ich freue mich.

Die Traurigkeit kam erst viel später zurück.

Petra nimmt unser Kind mit, wir haben uns dagegen entschieden, es anzusehen. Sie ist die einzige, die es nicht verurteilt hat. Andere Hebammen, wir hatten ja mehrere, und die Stationsärztin geben uns einen vorwurfsvollen Blick. 

Petra sagt, sie habe sich unser Kind angesehen und man könne sehen, dass es schon einige Tage tot sei. Es sähe auch noch aus wie ein Alien, also nicht wirklich wie ein Mensch. So wie sie uns die letzten Stunden kennengelernt hätte, glaube sie, dass wir mit der Entscheidung gut klarkommen würden. Danke Petra! Danke!

Zu dem Zeitpunkt halte ich das für die richtige Entscheidung. Dass soll sich noch ändern.

Ich liege also noch im Kreißsaal, Beine noch aufgestellt, die Geburt ist gerade 15-20 Minuten her. Dann kommt eine Ärztin rein, die sehr genervt wirkt, und wedelt mit ein paar Papieren: „Wie ist das denn jetzt mit der Bestattung?“
Echt jetzt? Dein scheiß Ernst? Hab ich natürlich nicht gesagt. Aber ein wenig ärger ich mich schon.

„Feuer- oder Erdbestattung?“ „Wir wollen keine Beerdigung. Wir möchten einfach abschließen. Wir möchten auch keine Einladung zur Beerdigung.“ „Ja naja, kann ja sein, aber wir haben ja immer noch nicht geklärt, wie das Kind bestattet werden soll.“ „Na dann Feuerbestattung bitte.“ „ok“

Und weg war sie. Im Entlassungsbericht steht dann Erdbestattung. Danke fürs Gespräch.

Die Unterschrift muss ich im Liegen, auf dem noch blutigen Laken leisten. Wow. 

Das war einer der schlimmsten Momente. Vor allem, da unser Kind noch gar nicht als Mensch gilt. Es wiegt nur 180 Gramm. Ein Mensch ist es erst ab 500 Gramm. Wegen einer Plazentainsuffizienz wurde es nicht richtig versorgt und hörte in der 17. SSW auf zu wachsen. Es wird also eh nur „weggeworfen“. So schlimm es ist. Aber auf dem Bestattungszettel steht sogar noch drauf, „ab 500 Gramm.“ Kann sie nicht mal in die Akte kucken?

Die Geburt ist also um 6 Uhr Ich muss aber noch bis 15 Uhr, also nochmal über 9 Stunden, im Krankenhaus bleiben, bis der Bericht fertiggestellt ist und die Ärztin mich nochmal gesehen hat. Die Frage nach der Bestattung hätte also auch innerhalb dieser 9 Stunden, etwas später, gestellt werden können. Aber die Dame wollte scheinbar Feierabend machen. Das verstehe ich auch, aber es kann doch nicht sein, dass man da nicht sensibler mit den Eltern umgeht. Sollte das nicht Teil des Studiums sein?

Ja, richtig unangenehm.

“Trauern ist in Ordnung.” sagt die Oberärztin dann noch. “Ja, weiß ich, ich kenn das vom Tod meiner Mutter und meiner Schwester. Ich hab auch eine Therapeutin. Ich versuche nicht es zu verdrängen.”

Sie denkt sicher, weil wir das Kind nicht sehen wollten, dass Sie mir da nochmal zureden muss. Ist ja auch ok. Aber mich nervt alles nur. Deren gesamtes Verhalten. 

Mein Partner wurde komplett ignoriert, als habe er mit der Sache nix zu tun gehabt.  

Es war einfach schlimm. 

Furchtbar.

Aber es ist vorbei.

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