Er hat’s getan!

Er hat es wirklich getan!!! Ich glaub es nicht.

Er hat sich das Bild angeschaut.

Ich hab einen Kloß im Hals und Tränen in den Augen. Er schläft noch. Aber er hat’s getan.

Das ist so schön. Ich bin ganz gespannt, was er sagt.

Er hat schon länger davon geredet. Jetzt hat er’s gemacht.

Das ist so unfassbar schön.


Ok, er steht endlich auf. Dann wird er mir sicher gleich davon erzählen.

Oh hilfe. Das ist so krass.

Ja, erstmal kurz wachwerd-smalltalken, knutschen, Kaffee machen.

Nee stimmt, erstmal was essen lassen. Das schaff ich doch wohl noch.
Meine Güte. Ich kann mich nur ganz schwer beherrschen.

Tisch abräumen noch. Ok.

Jetzt? Er sieht wach aus. Sehr wach. Kaffee ist halb getrunken. Gegessen hat er.

Ah, erst über die Nachrichten sprechen.
Ja, das ist auch krass, was da so los ist, auf der Welt.

Oh, knappe 11.000 dürfen wieder nach Malle? Das wird ja entspannt da. Aber Peking hat Angst vor ner zweiten Infektionswelle. Ja, verständlich.

Jetzt?

In den USA. Schon wieder ein Schwarzer erschossen. „Klar, der weiße Cop weiß ja, dass so’n Taser weh tut, da kann man schon dreimal schießen. Alter…“
Wir sind uns einig. Die Riots sind mehr als nötig. BlackLivesMatter. ❤

Ok, jetzt?

JETZT!

Ich kann nicht mehr warten: „Ehm…ich würde Dich jetzt früher oder später fragen, das is schon klar, oder?!“ Er grinst und foltert mich noch ein kleines bißchen länger: „Ach ja? Was denn?“ Griiiiins.
„Naja, also ick hab den Umschlag aufm Tisch jesehn, Freundchen.“ Ich muss lachen, weil ich mich freue.

Ja, er hat sich das Bild angekuckt.

Ich werde von einem Glücksgefühl durchflutet. Im Februar hab ich das Bild im Krankenhaus geholt. Für mich war es das Beste, was ich machen konnte. Und ich glaube, dass es auch für ihn gut ist. Aber jetzt muss ich ihn auch erzählen lassen.

„Und? Wie findest Du’s?“ – „Naja, sieht halt aus wie ich, wa?!“

Ich hab schon Tränen in den Augen. Es ist wirklch so. „Ganz schön große Füße.“

Haha. Das stimmt.

„Schon wunderschön.“ Oh ja. Das stimmt auch. Oh ja.


Er erzählt noch etwas weiter, mir steigen die Tränen immer weiter hoch, aus purer Freude und Rührung.
„Ich hatte da jetzt irgendwie so ein Klumpen Fleisch erwartet oder was..naja, Deformiertes, so wie die Ärzte geredet haben. Und aussehen wie ein Alien tut es auch nicht. Der Kopf sieht so aus, wie meiner sich anfühlt.“

Hahaha.

Oh es ist so herzerweichend schön.

„Also, jetzt fühl ich mich auch eher wieder so in dem Mindset, wie letztes Jahr, als Du schwanger warst.“
Ich denke, ich weiß, was er meint. Er sieht auch positiver aus. Er sieht aus, als ob er sich vorstellt, wie es ist, mit so einem kleinen Knopf. Wie das Leben mit einem Kind so ist.“

Dann sagt er den Satz, bei dem ich nicht mehr an mich halten kann, bei dem ich total in Tränen ausbreche:

„Ich fühle mich irgendwie jetzt schon mehr wie ein Papa.“

Oh mein Gott.

Ich bin total platt. Das ist so wunderschön. Ich kann es nicht beschreiben.

Es wirkt, als ob wir nach und nach mehr auf ein Level kommen, was das Gründen einer Familie angeht.

So eine schöne Überraschung.

Es braucht so viel Mut, Vertrauen und Liebe

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